Weitsprung verlief nicht so gut und ich blieb mit 2m weit hinter meinen Trainingslängen. An der Downhillgliding Competition nahm ich auch noch Teil die Ergebnisse werden aber erst heute Abend bekannt gegeben.
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Weltmeisterschaft
Vor 2 Tagen ist die WM offiziell eröffnet worden und heute hatte ich meine ersten Wettkämpfe. Der Hochsprung Wettkampf verlief für mich sehr gut und mit einen neuen persönlichen Rekord von 1m schaffte ich es Weltmeister meiner Altersklasse und Vizeweltmeister aller Klassen zu werden.

Weitsprung verlief nicht so gut und ich blieb mit 2m weit hinter meinen Trainingslängen. An der Downhillgliding Competition nahm ich auch noch Teil die Ergebnisse werden aber erst heute Abend bekannt gegeben.
Weitsprung verlief nicht so gut und ich blieb mit 2m weit hinter meinen Trainingslängen. An der Downhillgliding Competition nahm ich auch noch Teil die Ergebnisse werden aber erst heute Abend bekannt gegeben.
Sonntag, 20. Dezember 2009
Tarzan und Jane
Donnerstag, 17.12.2009
Tarzan und Jane
Unser Frühstück nahmen wir auf einer Picknickdecke am Strand ein, was die neuseeländischen Einwohner zu netten Kommentaren veranlasste. Danach durfte Felix endlich freestylen, was er auch fünf Minuten tat, wonach ihm alles weh tat. Trotzdem hatte er schon die Tour von Lutz, David und Steffi zur Spitze des in das Meer hineinragende Lion Felsen verpasst. Der Rückweg vom Felsen gestaltete sich für die drei Abenteurer als schwierig, da die Flut den Rückweg fast komplett abgeschnitten hatte.
Beim darauffolgenden Schwimmen peilten Felix und David die Anweisungen des Lifeguards nicht, zwischen den im für Schwimmer abgesteckten Bereich zu bleiben, was diesen fast zur Weißglut brachte. Beim darauffolgenden Autopacken verstanden wir endlich, warum Felix auf Anweisungen nur selten reagierte: Er verstand unsere Sprache nicht und hörte stattdessen nur "Blibla blublibla bliblubla". Wir fuhren auf einer schönen Dschungelschotterstraße durch den Colomandel Forest, wo wir kurz anhielten, weil David seinen Traumbaum fand. Er verschwand im Dschungel und kurz darauf hörten wir ein Stöhnen aus dem Wald. Unsere erste Vermutung war, dass er endlich Jane gefunden hatte. Dies stellte sich jedoch als falsch heraus, es waren keine Schreie der Lust, sondern des Schmerzes, während er an einer 15 Meter hohen Liane hochkletterte.
Gegen frühen Abend trafen wir als einzige Gäste auf einem Holiday-Campingplatz ein und brachen gleich darauf zu einem kleinen Wasserfall auf, der auch dafür bekannt sein sollte, dass dort ein Volk siedelt, welchem Kleidung unbekannt ist. Abends wurde unser Van gebührend auf den Namen Willi getauft.
Die Keksjukebox
Mittwoch 16.12.2009
Die Keksjukebox
Nach dem Aufstehen reparierten Felix und Lutz das zweite Backpacker-Auto dieser Reise - durch Anschieben. Danach bemerkten wir, dass alle unsere sorgfältig aufgehängte Wäsche über Nach davon geweht wurde, was uns kurz schockte, bis wir merkten, dass der selbstlose Joe nachts bei Wind und Regen die Wäsche für uns abgehängt hatte. Auf dem Weg nach Süden rutschten wir ein paar Mal auf Brettern liegend einige riesige Sanddünen hinunter, was besonders für Lutz Schmerzen mit sich brachte.
Wir fuhren viel Auto, Felix war unterwegs die Jukebox, in die man Kekse einwerfen musste. In Auckland holten wir aus Tonys Briefkasten neue Bremsklötze für Lutzi und verfuhren uns relativ viel, was dazu fürhte, dass wir den Piha Beach erst spät nachts erreichten, so dass wir kein Zelt mehr aufbauen konnten und zu viert in unserem gigantisch großen Auto wie Sardinen übernachteten.
Ein Herz für Tiere
Dienstag, 15.12.2009
Ein Herz für Tiere
Ein Teil der Reisenden konnte mit klitzekleinen, müden Äuglein den Sonnenaufgang im südlichen Pazifik betrachten. Nach weiteren zwei Stunden Schlaf führte der erste Schritt aus dem Zelt direkt ins Meer. Nach einem super Frühstück ging die wilde Fahrt weiter. Dan und Joe meinten rechts gäbe es den schönsten Strand der Welt, wir meinten dieser sei links zu finden und so landeten wir am märchenhaften Karikari Beach mit viel Sand und viel Wind, ohne Joe und Dan. Felix und Lutz wollten sich gegenseitig einbuddeln, keiner wollte jedoch den anderen einbuddeln, weshalb es dabei blieb, dass die beiden sich je ein wenig Sand auf den Bauch schaufelten und behaupteten sie seien eingebuddelt. Bei Windstärke 9 aßen wir leckere Triple-Sandwiches mit viel Wurst, wobei nur wenige Salatblätter davon flogen. Auf der Weiterfahrt zu Cape Reinga retteten wir zwei kämpfende Vögel, einen bärigen Hund und ein ausgesperrtes Kinderschaf durch Vollbremsungen das Leben. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich, was Felix spontan zu einem Vergleich mit dem Brettspiel "Die Siedler von Catan" hinriss. Die letzte Tankstelle vor dem nördlichsten Punkt Neuseelands wurde durch ein Missverständnis noch schnell um Sprit im Wert von 70 NZD beklaut. Am Cape angekommen genossen wir den Blick auf zwei Ozeane, die laut Maori Sage die menschliche Paarung darstellen. Felix wurde zum Held des Tages, als er sich bereit erklärte, alleine mit dem Bus zum Camping Platz zu fahren, während der Rest der Truppe die MUnis sattelte. Gerade als sie den Einstieg des Trails am Cape betraten, wurden ihnen die Einräder von zwei völlig erschöpften Engländern entgegen geworfen. Diese Idioten waren doch tatsächlich den Trail zu Fuß hoch gegangen, anstatt sich fahren zu lassen. Den Rückweg über zwei Bergkämme und tropische Landschaften bestritten wir gemeinsam. Am Strand-Campingplatz empfing uns ein im Kreis rennender Felix, der rief "Die Wellen sind groß!", strahlte wie ein Honigkuchenpferd und uns zeigte wo die Wellen am wildesten waren. Das Abendessen kochten wir mit den Engländern, ohne Licht, dafür mit viel Wind.
Daan in the Vaan
Montag 14.12.2009
Daan in the Vaan
Steffi, Felix und David erwachten mit einem traumhaften Blick auf "Bay of Islands", Lutz genoss diesen Blick hingegen nur kurz, da er bemerken musste, wie ein Hund gerade sein Handtuch als Mobile Toilette nutzte. Der erste Weg führte uns direkt zur Post, wo Felix endlich offizieller Besitzer des roten Blitzes wurde. Ein Versicherung wurde schnell auch noch dazugeshoppt. Von nun an können wir beruhigt so viele Unfälle bauen wie wir wollen. Die nächsten Tage wollten wir in der Wildnis verbringen, weshalb wir den roten Blitz mit so viel Nahrung auffüllten, dass seine Achsen ächzten. Unter Leitung von Dan (sprich: Daan) besuchten wir den einzigen Fahrrad-Trail des Nordens, der zwar fahrtechnisch als angenehm bezeichnet werden kann, jedoch landschaftlich eher zu wünschen übrig lässt, da die versprochene Landschaft leider mittlerweile abgeholzt ist. Tarzan überredete Lutz mit ihm eine Abkürzung durch den dichten Dschungel zu nehmen, während der Rest auf einem Hiking Trail an Wasserfällen vorbei zurück zu den Vans (sprich: Waans) fand.
Den Abend verbrachten wir an der Matauri Bay, wo wir uns mit einheimischen Teenagern ein Lagerfeuer teilten und zu Meeresrauschen und sagenhaftem Sternenhimmel einschliefen. ...
Schrottkarren
Donnerstag 10. und Samstag 12.12.2009
Schrottkarren
"Ich lese aber gerade" sagte Lutz. Tagebuch wird jetzt trotzdem geschrieben.
Tony hat uns ein leckeres Frühstück in den Schrank gestellt, und während wir gemütlich Ham and Eggs mampften, stand auf einmal Joe Baxter in der Tür.
Wir fühlten uns unglaublich stark und entschieden nicht den Bus zu nehmen, sondern mit den Einrädern nach Auckland City zu fahren. Das gefiel den Neuseeländern sehr. Dieses fröhliche Volk hupt und jubelt jedes Mal, wenn sie an uns vorbei fahren. Außerdem fragte jeder zweite: "Hey, do you know Tony Melton?" Worauf wir antworteten "Yes, he lives on Candy Mountain."
Es folgten drei Tage vollgestopft mit Autobesichtigungen auf diversen Märkten und Hintergassen mit mehr oder weniger zwielichtigen Händlern. Da wir tagsüber keine Zeit dafür hatten, fuhren wir im Dunklen auf Mount Eden und genossen den verpassten Sonnenuntergang. Auckland ist übrigens von circa zwei Meeren umgeben. Der Rückweg gestaltete sich als recht dunkel und steil, so dass wir kurzerhand die Disziplin blind MUni fahren erfanden.
Am Freitag furhen wir Aucklands Straßen und Berge hinauf und hinunter, trafen zu kleine Jeeps aber nette Jeep-Bewohner und schütteten ein bißchen Joghurt in Lutz' Rucksack, damit er (der Lutz) besser riecht. Abends besuchten uns Nick und seine hoch- und langnäsige Verlobte mit ihren Tussi-Hunden, die dann auch gleich auf Felix' Kopfkissen pinkelten.
Am Samstag erwies sich David als Handelkönig. Denn genau in dieser Minute erwarten wir die Ankunft unseres nigelnagelneuen roten alten großen viersitzrigen und bettrigen Vans. Im Warehaus erwarben wir Schlafsäcke und Kalender mit muskulösen, eingeölten, schmutzigen, Feuerwehrmännern, mit Axt oder wahlweise Motorsäge in der Hand. Jetzt gehen wir viel Fleisch für Tony Meltons BBQ kaufen.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Tschüß Beijing
Nach nur einen Tag Beijing musste ich auch schon wieder weiter aufbrechen um endlich wieder in ein wärmeres Klima zu gelangen. Vom Beijinger Flughafen flogen wir zu erst nach Shanghai um dort einen kurzen Zwischenstopp zu machen. Von dort ging es nach Sydney wo wir am Flughafen genug Zeit hatten um alle einen Sonnenbrand zu bekommen, die Haengematte von David auszutesten und uns ein bisschen die Gegend anzugucken. Viel Zeit blieb dafuer allerdings nicht da unser letzter Flug 4 Stunden spaeter nach Auckland losging. Dort angekommen waren wir alle sehr sehr kaputt aber es hatte alles perfekt geklappt und wir fanden auch sofort unsere erste Unterkunft bei Tony Melton einen Neuseeländischen Einradfahrer den wir von früheren Unicons kennen.

Start
Direkt nach dem Auftritt bei Wetten Dass ging es endlich richtig los. Ohne schlaf fuhr ich nach der Aftershow Party nach Frankfurt um von dort nach Beijing zu fliegen. Im Happy Dragon Hostel mitten in der Innenstadt in Beijing traf ich meine noch schlafenden Mitreisenden. Ein bisschen ueberasscht war ich darueber das jemand in meinen Bett schlief doch schon bald erkannte ich den schlafenden als Bucho einen Freund von Steffi der zufaellig auch in Beijing war. Da ich schon ueber 30 Stunden nicht wirklich geschlafen hatte wollte ich garnicht erst ins Bett gehen und wir brachen zu einem chinesischen Frühstück bzw. Mittagessen auf. Gestärkt ging es direkt danach zur Verbotenen Stadt wo wir alle ziemlich froren aber auch viele tolle Bilder machten.


Nach der verbotenen Stadt stiegen wir in die U Bahn um zum Olympia komplex zu fahren und uns die Stadien die es bei meinen ersten Besuch in Beijing im Jahr 2000 noch nicht gegeben hatte anzugucken.


Nach der verbotenen Stadt stiegen wir in die U Bahn um zum Olympia komplex zu fahren und uns die Stadien die es bei meinen ersten Besuch in Beijing im Jahr 2000 noch nicht gegeben hatte anzugucken.

Freitag, 4. Dezember 2009
Dank an die Sponsoren
Bevor es richtig losgeht will ich mich mit diesem Post noch bei allen Sponsoren bedanken die die Reise möglich gemacht haben.
Die ASTA der TU Kaiserslautern unterstützt mich sehr großzügig mit Reisekosten, der AJATA Einradversand unterstützt mich mit Einradteilen und Reisekosten, die Soli unterstützt mich bei den Reisekosten und Kris Holm Unicycles sorgt dafür das ich immer mit dem besten Material ausgestattet bin.
Vielen Dank!
Ziel unserer Reise ist die 15. Unicon die vom 28.12.09 bis zum 07.01.10 in Wellington stattfindet. Der Begriff Unicon setzt sich aus Unicycle Convention zusammen und ist auch heute noch unserer offizieller Name der Einrad Weltmeisterschaft.
An der Unicon werden in diesen Jahr ca 750 Einradfahrer aus 22 verschiedenen Ländern teilnehmen. Deutschland stellt bis jetzt mit 97 Startern das größte Team vor Dänemark und Neuseeland. An der Unicon werden fast in allen Einraddisziplinen die es gibt Wettkämpfe und Workshops angeboten. Die Disziplinen werden eingeteilt in Renn Disziplinen (z.B. Stadion Rennen, Langstrecke und Downhill), Kür oder Artistik Disziplinen (z.B. Einzel-, Paar-, oder Gruppenkür), Mannschaftssportarten (Hockey und Basketball) und die Extremen Disziplinen wie Trial und Street. Eine genauere Beschreibung der Disziplinen kann man sich hier anschauen.
Die wichtigsten Disziplinen in denen ich selbst starte sind Trial und Muni (Mountainunicycling z.B. Downhill). Nicht Aktiv nehme ich als Jury bei den Flat, Street und eventuell Kür Events Teil. Ich habe seit 98 an jeder Unicon (sie findet alle 2 Jahre statt) teilgenommen und hoffe auch in den nächsten Jahren bei jeder dabei zu sein. Ergebnisse von meiner Teilnahme an vergangen Unicons gibt es hier.
Die ASTA der TU Kaiserslautern unterstützt mich sehr großzügig mit Reisekosten, der AJATA Einradversand unterstützt mich mit Einradteilen und Reisekosten, die Soli unterstützt mich bei den Reisekosten und Kris Holm Unicycles sorgt dafür das ich immer mit dem besten Material ausgestattet bin.
Vielen Dank!
Ziel unserer Reise ist die 15. Unicon die vom 28.12.09 bis zum 07.01.10 in Wellington stattfindet. Der Begriff Unicon setzt sich aus Unicycle Convention zusammen und ist auch heute noch unserer offizieller Name der Einrad Weltmeisterschaft.
An der Unicon werden in diesen Jahr ca 750 Einradfahrer aus 22 verschiedenen Ländern teilnehmen. Deutschland stellt bis jetzt mit 97 Startern das größte Team vor Dänemark und Neuseeland. An der Unicon werden fast in allen Einraddisziplinen die es gibt Wettkämpfe und Workshops angeboten. Die Disziplinen werden eingeteilt in Renn Disziplinen (z.B. Stadion Rennen, Langstrecke und Downhill), Kür oder Artistik Disziplinen (z.B. Einzel-, Paar-, oder Gruppenkür), Mannschaftssportarten (Hockey und Basketball) und die Extremen Disziplinen wie Trial und Street. Eine genauere Beschreibung der Disziplinen kann man sich hier anschauen.
Die wichtigsten Disziplinen in denen ich selbst starte sind Trial und Muni (Mountainunicycling z.B. Downhill). Nicht Aktiv nehme ich als Jury bei den Flat, Street und eventuell Kür Events Teil. Ich habe seit 98 an jeder Unicon (sie findet alle 2 Jahre statt) teilgenommen und hoffe auch in den nächsten Jahren bei jeder dabei zu sein. Ergebnisse von meiner Teilnahme an vergangen Unicons gibt es hier.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Start der Reise
Heute hat meine Neuseeland Reise indirekt angefangen. Zusammen mit Wolf bin ich von Kaiserslautern nach Bremen aufgebrochen wo ich noch einen Auftritt habe bevor ich Sonntag morgen losfliegen werde.
Unterwegs haben wir noch einen Stop in Bonn gemacht um von Olaf UTV Kameras für die Reise einzusammeln, meinen Reisepass in Duisburg abzuholen und schnell noch im AJATA Lager meine Räder auf den neusten Stand zu bringen. Von da aus ging es dann mehr oder weniger direkt (halt ohne Karte und Navi) zum Atlantic Universum Hotel in Bremen wo wir bis Sonntag wohnen.
Unterwegs haben wir noch einen Stop in Bonn gemacht um von Olaf UTV Kameras für die Reise einzusammeln, meinen Reisepass in Duisburg abzuholen und schnell noch im AJATA Lager meine Räder auf den neusten Stand zu bringen. Von da aus ging es dann mehr oder weniger direkt (halt ohne Karte und Navi) zum Atlantic Universum Hotel in Bremen wo wir bis Sonntag wohnen.
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